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Liebe Leser*innen,
willkommen zum vierten IKG-ConflictA-Newsletter am Ende eines erfolgreichen wie auch anstrengenden Jahres. In der Konflikt- und Gewaltforschung denken wir dabei zuerst an jene, die unter Konflikten und Gewalt leiden. Wir denken an die Eingesperrten, Ausgesperrten und Vertriebenen. Wir reflektieren intensiv über Kriege, Hassgewalt und Entwürdigungen.
Die Zeit zwischen den Jahren lädt uns ein, innezuhalten, zurückzublicken und einen vorsichtigen Ausblick auf das neue Jahr zu wagen. Mein persönliches Highlight ist die vorzeitige Verlängerung der ConflictA. Das ist ein großer Erfolg und gibt uns Rückenwind für unsere Arbeit! Besonders gefreut habe ich mich im vergangenen Jahr über unsere Begegnungen mit Menschen, die sonst wenig Berührungspunkte mit Forschung haben. Der direkte Austausch mit Menschen aus verschiedenen Praxisbereichen und der Wissenschaft gibt uns hilfreiche Impulse und neue Energie.
Wir alle spüren, dass die Konflikte im Land, in unseren Institutionen und Unternehmen nicht weniger werden. Konflikte müssen jedoch nichts Negatives sein. Im Gegenteil, Wandel und Fortschritt werden oft durch Konflikte angestoßen. Unser Umgang miteinander und in Konflikten ist entscheidend. Neben der Grundlagenforschung möchten wir auch dazu einen Beitrag leisten.
Ich danke unserem Institutsteam für die Arbeit an den Projekten. Den Kontakt zu den Projekten und ihren Mitgliedern finden Sie auf unserer Website. Und ich freue mich selbstverständlich, dass Sie weiterhin interessiert dabei sind und wünsche Ihnen viele gute Begegnungen über die Festtage, Erholung und einen guten Start ins Jahr 2026!
Prof. Dr. Andreas Zick
Wissenschaftlicher Direktor des IKG
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