Konflikte beforschen, besprechen,bearbeiten und daraus lernen!
Die Konfliktakademie ‚ConflictA‘ schafft ein besseres Verständnis von Konflikten und erkundet neue Wege des Umgangs mit ihnen. Wir bringen Wissenschaft, Praxis und Bevölkerung schneller und enger zusammen.
Das vom Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Projekt existiert seit Mitte 2023 und ist am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld angesiedelt.
Unsere aktuellen Forschungsthemen
Unsere Konfliktperspektiven
Konfliktwahrnehmungen in Deutschland
Perspektiven und Beteiligung junger Menschen
Konfliktbearbeitung im lokal-kommunalen Raum
Umgang mit Konflikt und Gewalt
Aufarbeitung der Corona-Pandemie
Erinnerung im Wandel
Wir schauen aus unterschiedlichen Perspektiven auf Konflikte und erkunden, wie wir Wissen aus der Forschung und der Praxis zusammendenken können, um neue Ansätze für den Umgang mit Konflikten zu finden.
Bei welchen Themen nehmen die Menschen Spannungen wahr? Wie zufrieden sind sie mit der Bearbeitung von Konflikten und welche Bedeutung haben Konflikte für die Demokratie? Mit dem Konfliktmonitor fangen wir aktuelle Konfliktwahrnehmungen von Menschen ein, versuchen Hintergründe zu verstehen und einzuordnen.
Welche Konfliktthemen sind jungen Menschen wichtig? Wie können wir ihre Stimmen besser aufnehmen und stärken? Junge Menschen sind in besonderem Maße von aktuellen Krisen betroffen und mit vielen Konfliktthemen gleichzeitig konfrontiert. Unser Ziel: Mit jungen Menschen forschen, positive Zukunftsvorstellungen entwickeln, Themen besprechen und als Sprachrohr für bestehende Konflikte dieser superdiversen Gruppe dienen.
In Städten, Gemeinden und Nachbarschaften werden gesellschaftliche Konflikte zuallererst spürbar. Im lokal-kommunalen Raum entscheidet sich auch, welche Lösungen für Konflikte nötig oder möglich sind. Doch wie entstehen diese Konflikte? Wir analysieren lokale Konfliktsituationen und wie sie vor Ort in der Stadt, Gemeinde oder Nachbarschaft bearbeitet werden.
Wie gehen wir mit Konflikten um? In unseren Begegnungen bei der Arbeit, in der Nachbarschaft oder Schule, beim gesellschaftlichen Engagement, in Institutionen oder in der Stadtgesellschaft? Wir möchten verstehen, wie Konflikte in unterschiedlichen Räumen ablaufen, und Menschen in ihrer Konflikt- und Dialogfähigkeit stärken.
Wie erleben, erinnern und verarbeiten Menschen Krisen und ihre Nachwirkungen? Am Beispiel der Corona-Pandemie fragen wir uns: Welche Spuren hat diese Krise in Deutschland langfristig hinterlassen? Wir möchten verstehen, was von der Corona-Pandemie in den Gedanken und Gefühlen der Menschen geblieben ist und welche Konflikte eine Aufarbeitung dieser Krise mit sich bringt.
Wer entscheidet, an welche Ereignisse aus der Vergangenheit wir uns als Gesellschaft erinnern? Wie erinnern Menschen – individuell und als Gemeinschaft? In Deutschland gibt es eine Vielzahl von historischen Ereignissen, die in unserem kollektiven Gedächtnis präsent sind oder für deren Anerkennung Menschen sich fortlaufend einsetzen. Geteilte Erinnerungen können verbinden, doch nicht immer besteht Einigkeit darüber, was wir erinnern.
Die Konfliktakademie ConflictA lädt Künstler*innen aller Sparten dazu ein, Ideen und künstlerische Beiträge für die geplante Wanderausstellung „echos der stadt …