Die Konfliktakademie ConflictA lädt Künstler*innen aller Sparten dazu ein, Ideen und künstlerische Beiträge für die geplante Wanderausstellung „echos der stadt. zerbrochen. zusammen.“ einzureichen.
Die Ausstellung will zum Ausdruck bringen, wie Stadtgesellschaften auf Ereignisse expressiver Gewalt – etwa Anschläge, Amoktaten oder andere Gewalterfahrungen – reagieren und wie Gemeinschaft, Erinnerung und Solidarität im öffentlichen Raum neu ausgehandelt werden. Ziel ist es, künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven zu verbinden und neue Formen gesellschaftlicher Resilienz sichtbar zu machen.
Gesucht werden:
Künstlerische Arbeiten oder Konzepte, die sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen:
- Wie prägt Gewalt das Gedächtnis und das Stadtbild?
- Wie können künstlerische Ausdrucksformen helfen, Trauma, Verlust oder Angst zu verarbeiten?
- Welche Rolle spielt Kunst für Dialog, Gemeinschaft und Heilung in der Stadtgesellschaft?
- Wie können verdeckte Konflikte und Ausgrenzungen sichtbar gemacht werden?
- Wie lassen sich Spuren von Gewalt und Solidarität im urbanen Raum sichtbar machen?
Mögliche Formate:
Installationen, Fotografie, Sound, Video, Text, Performance, Interventionen im öffentlichen Raum, partizipative Projekte oder interdisziplinäre Formate.
Die Arbeiten können bereits bestehen oder als Konzeptskizzen eingereicht werden.
Teilnahmebedingungen:
- Offen für Einzelkünstler*innen oder Kollektive.
- Eingereicht werden können:
- Kurzbeschreibung (max. 2 Seiten)
- ggf. Skizzen, Visualisierungen oder Dokumentationen früherer Arbeiten
- kurze biografische Angaben (max. 1 Seite)
- Einsendeschluss: 28.02.2026
- Deadline für die fertigen Kunstwerke: 30.04.2026
- Einreichung per E-Mail an: mareike.wilke@uni-bielefeld.de
Auswahl und Umsetzung:
Eine Jury aus Kunst, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wählt die Beiträge aus. Die ausgewählten Arbeiten werden in die Wanderausstellung „echos der stadt. zerbrochen. zusammen.“ integriert, die 2026 in mehreren deutschen Städten Station machen soll. Eine begleitende Publikation dokumentiert die künstlerischen Beiträge.
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